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Landespflegezentrum Mürzzuschlag

Die neue Bebauungsstruktur des Landespflegezentrums wurde „kammartig“ in einen Landschaftsgarten gesetzt und schafft mit dem sich gegenüber befindlichen Bestand (LKH, Wohnbebauung) einen räumlich respektvollen Dialog.

Eine Abfolge von Funktionsstreifen gliedert das gesamte Areal von Ost nach West sowohl im Außen- als auch im Innenbereich. Zufahrt, Anlieferung und PKW- bzw. Fahrradabstellplätze können direkt von der Steingrabenstraße aus erreicht werden. Eine lineare Anordnung der inneren Struktur entlang einer „gemeinsamen Strasse“ bzw. Bewegungsachse, an der alle öffentlichen und gemeinschaftlichen Funktionen angeordnet sind und sich weiter zu beiden Seiten der Funktionsbereiche auffädeln, erzeugt Übersicht und Intimität –  gleichzeitig fördert sie den Austausch untereinander. Dem Eingangsbereich ist ein öffentlicher Kommunikationsplatz vorgelagert, der einerseits dem gegenüberliegenden LKH den benötigten Freiraum gibt, als auch gemeinsam mit den öffentlichen Einrichtungen Synergien bildet und dadurch integrativ wirkt.

Zwischen den einzelnen Baukörpern spannen sich großzügige Freiräume und Höfe auf, die das Gebäude mit dem Park verzahnen und das neue Landespflegezentrum durch eine ansprechende Freiraumplanung in die örtliche Umgebung einbinden. Durch die Sequenz von Freiräumen und Therapiegärten werden Hofsituationen mit unterschiedlichen Qualitäten und differenzierten Atmosphären erzeugt. Flanierwege machen das gesamte Areal wie eine Sequenz aus unterschiedlichen Landschaftsgärten erlebbar.

Projekt in Zusammenarbeit mit Eichholzer-Walluschek ZT GmbH und Atelier Frühwirth